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Hallo,

ich habe noch eine weitere Frage:
Mein Ansatz:
Man muss immer die Saiten gedrückt halten und dadruch zwingt man eine andere stehen Welle dazu zu schwingen.

Bild Mathematik

von

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Salut,


zunächst hat man ja nun auf der Violine 4 Saiten unterschiedlicher Dicke (und manchmal auch unterschiedlicher Materialien), die auf ganz bestimmte Grundtöne im Quintabstand gestimmt sind. Die dickste Saite erzeugt hierbei den tiefsten Grundton, die dünnste Saite (Stahlsaite) den höchsten. Mithilfe von 4 Stimmwirbeln kann die Saitenspannung (in Maßen) verändert werden. Je höher die Spannung einer Saite ist, umso höher wird der Grundton bzw. die Grundfrequenz.

Die Grundschwingung einer leeren Saite besitzt immer die größte Amplitude und bestimmt dadurch die Tonhöhe. Durch Fingeraufsatz kann man nun eine Saite verkürzen und damit die Tonhöhe variieren, d.h. die Länge der schwingenden Saite wird auf den Abstand zwischen Finger und dem anderen Ende der Saite verkürzt, sodass der Ton (welcher ja aufgrund der Obertonreihe immer ein Klang ist) höher erklingt, als die leere Saite.

Saitenlänge und Tonhöhe verhalten sich immer umgekehrt proportional zueinander. Halbiere ich beispielsweise eine Saite, so entsteht ein doppelt so hoher Ton (Oktave), mit doppelt so hoher Frequenz. Ausgehend vom Grundton einer Saite ergeben sich alle Töne durch das ihnen eigene Frequenzverhältnis.

Beispiele: Frequenzverhältnis Oktave 1:2, Quinte 2:3, Quarte 3:4 usw. Gleichzeitig ist dadurch die natürliche Anordnung der ersten drei Obertöne (unabhängig von der Lage des Grundtons) gegeben.

Die Schwingung der Saite wird durch den Steg (über den die Saiten laufen) auf den Resonanzkörper übertragen und verstärkt, damit eine bessere Schallabstrahlung stattfinden kann. Ist der Ton hoch, liegen die Wellen dicht beieinander, weit auseinander hingegen bei einem tiefen Ton. Eine stehende Welle mit "Bäuchen" (größte Auslenkung einer Saite) und Knoten (hier bewegt sich die Saite nicht) lässt den wahrnehmbaren Klang entstehen.

Wichtig ist hierbei noch die Gleichung für die Frequenz f einer schwingenden Saite:

f = 1 / 2L * √(F / p * A)

L = Länge der Saite, F = Spannkraft, P = Dichte des Saitenmaterials, A = Querschnittsfläche der Saite.


Dies vielleicht einmal als zumindest einführende Grundgedanken zum Thema, wobei sich die Violine aufgrund ihres komplexen Innen- bzw. Eigenlebens nicht so leicht in eine Schublade packen lässt :).



Viele Grüße

von 5,1 k
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Hallo! Die Frage ist ein wenig offen gestellt.

Die Tonhöhe einer einzelnen Saite kann etwa durch Drehen an ihrem Wirbel verändert werden. Dadurch wird die Spannung der Saite verändert.

Das ist aber nur eine von etlichen Möglichkeiten, die mir so einfallen!
von

Entschieden zu allgemein. Das darfst du einer Violinistin nicht erzählen :).

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