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Aufgabe:

Bestimmen Sie R4 und R4 mit Hilfe folgender Verfahren:

a) Überlagerungssatz (Superpositionsprinzip).
b) Thevinin-Theorem

blob.png

Text erkannt:

netwerizanalyse
creg:
\( \begin{array}{l} U_{1}=4 V_{1}, U_{2}=6 V_{1}, R_{1}=10150 \\ R_{2}=2100, R_{3}=5150, R_{4}=4150 \end{array} \)

b

GES: URY \& IRY
a) tiberlagerwigssatz (superpositionsprinzip)
b) Thevirin - Theurm

Problem/Ansatz:

Ich habe die Schwierigkeit, ob ich hier genau richtig rechne oder nicht. Bei a) habe ich zwei verschieden Schaltungen gezeichnet mit der einen Schaltung mit der Spannung U1 und die der anderen Zeichnung mit der Spannung U2 gerechnet. Ich habe es zwar runter gerechnet und komischerweise am Ende ein minus Betrag herausbekommen. Bei b) hatte ich keinen Durchblick mehr gehabt.

Ich hoffe mir kann jemand die beiden Aufgaben erklären und bedanke mich im Voraus!

VG

Anissa

blob.png

Text erkannt:

Reys
\( \begin{array}{l} R_{21}+R_{4}=450+400=51 \cdots=R_{24} \end{array} \)
(c)

Avatar vor von

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Beste Antwort

Hallo,

wenn ich die Widerstandswerte richtig abgelesen habe, lauten diese:

R1 = 10 Ω , R2 = 2 Ω , R3 = 5 Ω und R4 = 4 Ω

Wenn diese Werte richtig sind, hier die Lösung zum Vergleich mit deiner Rechnung:

UR4 = 2 V

IR4 = 0,5 A

Hinweis: die Berechnung scheint schwieriger als sie tatsächlich ist.

Gruß von hightech


Als Ergänzung hier die ausführliche Berechnung:

1) Nach dem Überlagerungsverfahren:

a) Nur die Quelle U1 ist aktiv

Aus dem Schaltbild lässt sich dann folgendes lineare Gleichungssystem herleiten

10•IR1 + 5•IR3 - 4 = 0

4•IR4 + 2•IR4 + 10•IR1 - 4 = 0

IR3 + IR4 - IR1 = 0

Löst man das Gleichungssystem nach IR4 auf, erhält man:   IR4 = 0,1428 A  (siehe Bild 1)


Bild 1:

Überlagerung A S 30.jpg

b) Nur die Quelle U2 ist aktv

Aus dem Schaltbild lässt sich dann folgendes lineare Gleichungssystem herleiten

4•IR4 + 5•IR3 + 2•IR4 - 6 = 0

4•IR4 + 10•IR1 + 2•IR4 - 6 = 0

IR1 + IR3 - IR4 = 0

Löst man das Gleichungssystem nach IR4 auf, erhält man:   IR4 = 0,6428 A (siehe Bild 2)

Bild 2:

Überlagerung B S 30.jpg

Nach dem Überlagerungssatz werden nun die Ströme aus a) und b) vorzeichenrichtig !! addiert.

Als Ergebnis erhält man die Werte wie in Bild 3 eingezeichnet:

Bild 3:

Überlagerung Gesamt 30.jpg

Als Ergebnis erhält man:   UR4 = 2 V und IR4 = 0,5 A


2) Nach dem Thevinin-Theorem:

Hierzu wird R4 aus der Schaltung herausgelöst und für die restliche Schaltung (rot eingezeichnet) die Ersatzspannungsquelle berechnet. Wie man das macht sollte bekannt sein. Danach wird R4 an die Ersatzspannungsquelle angeschlossen und IR4 berechnet.

Als Ergebnis erhält man:  IR4 = 0,5 A  (das gleiche Ergebnis wie nach dem Überlagerungssatz), siehe Bild 4.

Bild 4:

Thevinin S 30.jpg

Gruß von hightech

Avatar vor von 1,7 k

Hallo!

Ich danke dir für dies ausführliche Erklärung. Ich habe es Gott sei Dank verstanden!

Schönen Abend noch!

VG

Anissa

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Zu 1:

R1 und R234 bilden einen Spannungsteiler, so dass sich UR234 wie folgt berechnet:

UR234 / U1 = R234 / Rges → UR234 = ( R234 / Rges ) * U= ( 2,727 Ω / 12,727 Ω ) * 4 V ≈ 0,857 V

Diese ca. 0,857 V fallen sowohl an R3 , als auch an der Reihenschaltung aus R2 und R4 ab, die zu R3 parallel liegen, also    UR3 ≈ 0,857 V und UR24 ≈ 0,857 V, so dass UR4' wie folgt berechnet wird:

UR4' / UR24 = R4 / R24 → UR4' = ( R4 / R24 ) * UR24 = ( 4 Ω / 6 Ω ) * 0,857 V ≈  0,571 V

Zu 2:

R2, R3 und R4 sind nicht parallel geschaltet, sondern R2, R13 und R4 liegen in Reihe, so dass sich U2 auf sie aufteilt. R1 und R3 sind parallel geschaltet.

( UR4'' ≈ 2,571 V )

Avatar vor von 5,5 k

Hallo!

Auch dir vielen Dank!

Schönen Abend noch!

VG

Anissa

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