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Beugungsbild bei senkrechter Blickrichtung auf den Leuchtschirm

brevrevre.PNG

In einer ElektronenstrahlrÀhre befindet sich polykristallines Graphit, das aus vielen Einrkistallen mit unterschiedlich orientierten Netzebenen besteht. Im Abstand von a=13.5 cm befindet sich ein Leuchtschirm.


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Aufgabe: Wie kommt es aufgrund d. unterschiedlich orientierten Netzebenen zur Ausbildung eines Rings mit dem Radius r?
Gedanken: es ist ja so, dass es mit Interferenz zu tun hat. Dort, wo Berg auf Berg und Tal auf Tal treffen entsteht konstruktive Interferenz, und bei Berg/Tal Tal/Berg destruktive Interferenz. Ich weiß aber nicht, ob es als Antwort reichen wĂŒrde(?) wie könnte ich das mit dem Radius erklĂ€ren?

Aufgabe:darĂŒber hinaus soll ich anhand einer Skizze erlĂ€utern, wie die Gleichung r/a=sin(2* Ξ) Zustandekommt.
(Ξ=Glanzwinkel)
Gedanken: das einzige, was ich dazu weiß, ist, dass der Glanzwinkel der Winkel ist, unter den die Welle auf das Kristall trefen muss, um reflektiert zu werden. Das hilft mir aber nicht viel
Bitte um Hilfe:( Danke

von

1 Antwort

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Beste Antwort

Hallo

da mir die ErklÀrung zu lang ist siehe hier:https://www.leifiphysik.de/quantenphysik/quantenobjekt-elektron/versuche/elektronenbeugungsroehre

dort unter genauere ErklÀrung . lies das durch und frag, wenn du was nicht verstehst. Dass du Braggreflexoin hattest setze ich voraus.

Gruß lul

von 17 k
Auf der Schicht sind eindeutig Ringe zu erkennen, die an ein Interferenzmuster erinnern. Je grĂ¶ĂŸer die Beschleunigungsspannung, desto kleiner werden die Radien der Ringe.
Ähnlich wie eine regelmĂ€ĂŸige Anordnung von Spalten wie z.B. ein Doppelspalt oder auch ein Gitter bewirkt die regelmĂ€ĂŸige Anordnung der Atome, dass es ĂŒber Beugungseffekte zu Interferenzerscheinungen kommt.
Bei gleichbleibender Beugungsanordnung rĂŒcken beim Licht die Interferenzmaxima enger zusammen, wenn die LichtwellenlĂ€nge kleiner wird, d.h. die Photonen energiereicher werden. Bei höherer Beschleunigungsspannung haben die Elektronen eine höhere Gesamtenergie und offensichtlich (aufgrund des kleineren Radius des Beugungsringes) eine kleinere WellenlĂ€nge, die ihnen zugeordnet werden kann.

also, wie ich das verstehe, ist es schon ganz nah dran an meinen urpsrĂŒnglichen Gedanken; Auch Elektronen erzeugen Interferenzmuster, wie Wellen, und die LichtwellenlĂ€nge bestimmt dann, wie "eng" die Ringe nebeneinander stehen, richtig?

allerdings ist das keine richtige Interferenz (?)

Die polykristalline Graphitschicht besteht aus vielen Mikrokristallen (Kristalliten), die so klein sind, dass der Elektronenstrahl auf sehr viele von ihnen gleichzeitig auftrifft. Außerdem liegen diese Mikrokristalle in der Graphitschicht in allen möglichen Richtungen ungeordnet nebeneinander.

ok die ErklĂ€rung könnte auch wichtig fĂŒr meine Frage sein

Dein erster Kommentar ist zu qualitativ, hast du denn die ErklÀrung in lief nicht verstanden?

Gruß lul

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