0 Daumen
401 Aufrufe

Hi,

die Geschwindigkeit von Gaswolken, die ein schwarzes Loch umkreisen betrÀgt 800km/s (Der Abstand 60 Licht Jahre)

Wie kann ich nun die Masse ermitteln?

Meine Idee:

Zentrifugalkraft und Gravitationskraft gleichsetzen.


Mich wĂŒrde interessieren, ob mein Ansatz so richtig ist.

Danke!

von

2 Antworten

0 Daumen
 
Beste Antwort

Hallo,

der Ansatz ist richtig.

von 2,4 k

Danke, dann kann ich das lösen.


Besten Dank fĂŒr die BestĂ€tigung!

@jc2144:

Da gehe ich in keinster Weise mit dir d'accord.
Wie wĂŒrdest du deine Antwort begrĂŒnden bzw. welche Quellen könntest du anfĂŒhren?

Ich möchte jetzt keinen Roman schreiben, nur so viel:
Um die Masse eines "Schwarzen Lochs" zu bestimmen, geht man bis heute ĂŒber dessen Schwerkraftwirkung, man untersucht also die Bewegungen, Verformungen und Lichtablenkungen einer umkreisenden Gaswolke, die extreme Schwerebeschleunigung und Aufheizung des Gases auf Millionen Grad Celsius, die Bildung einer Akkretionsscheibe und das finale Freiwerden der Energie als hochenergetische Röntgenstrahlung, deren messbares Strahlenspektrum wiederum die Informationen zur Massenbestimmung liefert. Weiterhin darf man natĂŒrlich auch nicht die verĂ€nderten Raumstrukturen vernachlĂ€ssigen und die Tatsache, dass Newton immer von idealisierten Kepler-Bahnen ausging, mit denen man es ja hier nicht mehr zu tun hat und, und, und.
Die Gleichsetzung von Gravitationskraft und Zentrifugalkraft ist meiner Meinung nach in unserem Sonnensystem anwendbar und sinnvoll, aber nicht in Verbindung mit "Schwarzen Löchern", unfassbaren Gravitationen und Massen.

Die idealisierte Annahme

die Geschwindigkeit von Gaswolken, die ein schwarzes Loch umkreisen betrÀgt 800km/s (Der Abstand 60 Licht Jahre)

hat der Aufgabensteller getroffen, nicht ich. Deine AusfĂŒhrungen sind alle richtig,

aber die Aufgabe soll wohl in einem sehr eingeschrÀnkten Rahmen beantwortet werden.

Hallo Sophie,

das Wort "umkreisen" in der Vorgabe der Aufgabe legt die Interpretation von jc2144 wirklich nahe.

Gruß Wolfgang

aber die Aufgabe soll wohl in einem sehr eingeschrÀnkten Rahmen beantwortet werden.

Das mag schon sein, ist jedoch kein Grund, die RealitÀten zu umgehen.

Aber lassen wir es dabei. Wenn der Fragesteller einige neue Erkenntnisse aus meinem Kommentar ziehen kann, dann hat dieser seinen Zweck voll erfĂŒllt.

Ach bitte Wolfgang, dann hĂ€tte man den Fragesteller darauf hinweisen mĂŒssen, dass es ein "Umkreisen" im newtonschen Sinne nicht mehr geben kann, wenn man von einer Gaswolke auf die Masse eines Schwarzen Lochs schließen möchte.

GrĂŒĂŸe von Sophie

Können wir uns auf "... hinweisen sollen ... "  einigen? :-)

haha, du gefÀllst mir! Ja klar, darauf können wir uns einigen.

Das freut mich. Hatte mich gerade mit einem guten Forum-Kumpel gestritten und bin froh, dass unserem beider Wunsch, die Kommentare zu löschen, "stattgegeben" wurde  :-)

Wie groß wĂ€re denn der Fehler, den man macht wenn man hier einfach mit der newtonschen Gravitationsformel rechnet?

@Wolfgang:

Das habe ich nicht mitbekommen, empfinde aber generell Streitereien mit Leuten, die man nicht kennt und denen man nicht in die Augen sehen kann, als Ă€ußerst unangenehm.

@Mathecoach

Ich habe auch keine Ahnung. Aber diese Rechnung erscheint mir so unrealistisch, dass es sich wohl eher um eine Zufallszahl als um ein felhlerbehaftetes Ergebnis handelt dĂŒrfte.

Vielleicht kann CosĂŹ_fan_tutte1790 etwas weiteren aufschluss geben. Und wenn ich das richtig sehe und Verformungen etc. außer acht gelassen werden dĂŒrfte dann nicht der errechnete Wert auf jedenfall eine untere AbschĂ€tzung sein?

0 Daumen
Das ist ein Fall fĂŒr Physiker. Es gibt ein Physikboard.de.
von

Ein anderes Problem?

Stell deine Frage

Ähnliche Fragen

+1 Daumen
2 Antworten

Willkommen bei der Nanolounge! Stell deine Frage einfach und kostenlos

x
Made by a lovely community